Saugglockengeburt – was sie bedeutet und welche Risiken sie mit sich bringt

Die Saugglockengeburt wird von vielen Eltern gefürchtet. Was sie bedeutet und weshalb sie deinem Baby nicht schadet, erfährst du in diesem Artikel!
Eine Saugglockengeburt ist für viele werdende Mütter mit Angst und Sorge verbunden. Doch dazu besteht kein Grund. Wir fassen dir die wichtigsten Informationen zusammen, damit du keine Sorge mehr davor hast.

Das bedeutet eine Saugglockengeburt?

Eine Geburt mit Hilfe einer Saugglocke nennt man auch Vakuumentbindung. Sie besteht aus einer kleinen Schale, sowie einer Pumpe. Mit Hilfe der Pumpe wird ein Unterdruck erzeugt, damit die Schale am Hinterkopf des Babys hält. Dadurch kann es durch den Geburtskanal gezogen werden. Anwendet wird sie, wenn es während der Geburt zu Komplikation kommt.

Bei diesen Komplikationen wird eine Saugglocke bei der Geburt eingesetzt

Besonders, wenn eine Geburt schnell zu Ende gebracht werden soll, wird die Saugglocke eingesetzt.
Beispiele hierfür sind:
  • Die Mutter unter der Geburt sehr stark erschöpft ist
  • Sich die letzte Phase der Geburt sehr lange hinzieht
  • Die Wehen nachlassen
  • Die werdenden Mutter Fieber bekommt
  • Das Baby gestresst ist

Das sind die Voraussetzungen für eine Saugglockengeburt

Damit das Ungeborene mittels einer Vakuumentbindung auf die Welt geholt werden kann, gibt es einige Voraussetzungen:
  • Die Fruchtblase muss geplatzt sein.
  • Der Muttermund muss vollständig geöffnet sein.
  • Das Baby muss mit dem Kopf nach unten im Geburtskanal liegen.
  • Das Kind muss durch das Becken der Gebärenden passen.
  • Der Kopf des Ungeborenen muss mit der Saugglocke erreichbar sein.

So läuft die Geburt ab

Zunächst ist die Entleerung der Blase der Gebärenden mit Hilfe eines Katheders erforderlich. In einigen Fällen kann ein Dammschnitt durchgeführt werden, um den Geburtskanal zu erweitern. Ist bereits eine PDA gesetzt, kann die Dosis erhöht werden. Auch Lachgas kann zum Einsatz kommen.
Im nächsten Schritt wird die Saugglocke auf den Kopf des Kindes gesetzt. Nun wird mittels einer Kette im Rhythmus der Wehen gezogen. Die werdende Mutter unterstützt mit Pressen. Sobald der Kopf des Babys draußen ist, wird die Saugglocke entfernt und die Geburt normal beendet.

Gibt es Risiken?

Bei der Mutter kann es unter Umständen zu leichteren Verletzungen kommen, die im Anschluss an die Geburt versorgt werden. Dem Baby kann kein Schaden zugefügt werden. Unmittelbar nach der Geburt kann es zu einer Schwellung am Kopf kommen, die sich aber wieder zurückbildet.
Der Kaiserschnitt als sinnvolle Alternative?
Im Prinzip ist der Kaiserschnitt keine gangbare Alternative, bei die Entscheidung für eine Saugglockengeburt getroffen wird, wenn das Baby bereits im Geburtskanal liegt.
Eine Alternative wäre die Zangengeburt, die aber sowohl für die Mutter als auch für das Kind ein erhöhtes Verletzungsrisiko darstellt. Auch wenn eine Saugglockengeburt keine großen gesundheitlichen Risiken birgt, ist sie dennoch für Mutter und Kind wenig angenehm. Daher wird sie auch nur im Notfall angewandt.
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