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Die Plazenta essen nach der Geburt scheint ein großer Trend. Aber wie gesund oder ungesund ist es eigentlich? Wir fassen die wichtigsten Fakten zusammen!

Plazenta essen nach der Geburt – Sinn oder Unsinn?

In den letzten Jahren liegt das Thema Plazenta essen nach der Geburt immer mehr im Trend. Aber was ist dran an dem Thema? Ist es ein verrückter Trend oder tatsächlich sinnvoll? Wir sind dem auf den Grund gegangen.
Nachdem die Schwangere die Strapazen der Geburt hinter sich gelassen hat, steht noch die letzte Phase der Geburt an: die Nachgeburt.
Das bedeutet, dass sich die Plazenta, die das Baby während der Schwangerschaft mit Nährstoffen versorgt hat, ablöst.

Was ist die Plazenta genau? Plazenta essen

Die Plazenta – zu deutsch Mutterkuchen –  ist ein besonderes Organ. Sie besteht und entwickelt sich aus embryonalen und mütterlichen Zellen und wächst während der Schwangerschaft. Final erreicht sie einen Durchmesser von 15-20 Zentimetern. Während der Schwangerschaft ist der Fötus über die Nabelschnur mit dem Mutterkuchen verbunden. Darüber wird es mit Nährstoffen und auch mit Sauerstoff versorgt.

Doch die Plazenta hat noch mehr Aufgaben, als die Versorgung des Babys mit Nährstoffen und Sauerstoff:

  • Filterfunktion von Schad- und Giftstoffe
  • Entsorgung von Kohlendioxid
  • Entsorgung weiterer Abfallprodukte aus dem Stoffwechsel des Kindes
  • Hormonproduktion
Die Plazenta Essen – was sind die Vorteile?
Wissenschaftlich nachgewiesen sind die im Folgenden genannten Punkte nicht, doch man vermutet, dass Plazenta essen
  • der Verzehr der Plazenta gut für die Schönheit ist
  • Wochenbettdepressionen vermieden werden
  • Schmerzen nach der Geburt gemindert werden
  • Die Milchproduktion gefördert wird

Was spricht dagegen? Plazenta essen

Der Mutterkuchen filtert auch Schadstoffe und Giftstoffe, die entsprechend in der Plazenta verbleiben. Mit dem Verzehr werden diese dann aufgenommen, was im Zweifel gesundheitsschädlich sein kann.
Was passiert eigentlich nach der Geburt mit der Plazenta?
Wenn die Plazenta durch die Nachgeburt „ausgeschieden“ wurde, wird sie von der Hebamme untersucht. Wichtig ist vor allem, ob sie sich komplett abgelöst hat.
Im Anschluss wird die Plazenta über den medizinischen Abfall entsorgt. Falls du sie mit nach Hause nehmen möchtest, solltest du darauf vor der Geburt entsprechend hinweisen.
Du möchtest die Plazenta nach der Geburt essen?
Es gibt mittlerweile die unterschiedlichsten Empfehlungen und Rezepte – von roh über gekocht, gemahlen oder als Smoothie. Im Internet gibt es hier viele verschiedene Anregungen und Rezepte, die ausgetauscht werden.
Ob man sich für den Verzehr der Plazenta entscheidet oder dagegen, liegt immer individuell bei der werdenden Mutter und muss daher individuell abgewogen werden.

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