Makrosomie kommt bei Säuglingen häufiger vor, als man denkt. Was es bedeutet und ob man es verhindern kann, erfährst du hier!

Makrosomie – ab wann sind Babys XXL-Babys und wie kommt es dazu?

Makrosomie ist bei Säuglingen keine Seltenheit. Immer wieder werden Babys geboren, die schon bei der Geburt vier Kilogramm oder mehr auf die Waage bringen. Was die Ursachen für diese XXL-Babys sind, ob du als werdende Mutter vorbeugen kannst und welche Gefahren bei der Geburt bestehen, haben wir für dich zusammengefasst.

Was genau bedeutet Makrosomie?

Das Durchschnittsgewicht eines neugeborenen Babys liegt in Deutschland bei etwa 3200-3600 Gramm.

Das Normalgewicht liegt dabei in einem Rahmen von 2800 bis 4200 Gramm.

Wenn ein Baby ein Geburtsgewicht von über 4200 Gramm auf die Waage bringt, dann nennt man dies Makrosomie. In der Umgangssprache wirst du di hierzu häufiger die Begriffe Sumo-Baby oder Riesenbaby hören.

Auch in den ersten Lebensmonaten bleiben von Makrosomie betroffene Babys eher groß und schwer, während normalgewichtige Babys durchaus bis zu 10% ihres Körpergewichts in den ersten zwei Wochen nach der Geburt verlieren kann. Danach sollte es allerdings wieder sein Geburtsgewicht erreicht haben.

Was sind die Ursachen für Makrosomie?

Wenn werdende Mütter unter einer Diabetes oder Schwangerschaftsdiabetes leiden, ist dies ein großer Risikofaktor und begünstigt ein makrosomes Baby.

Doch auch Faktoren wie Übergewicht insbesondere zu Beginn der Schwangerschaft, oder eine hohe Gewichtszunahme während der Schwangerschaft begünstigen Makrosomie. Des Weiteren kann eine genetische Veranlagung vorliegen und bei einer Schwangerschaft ab dem 35. Lebensjahr. Aber auch wenn die werdende Mutter bereits weit über dem errechneten Geburtstermin ist. Übrigens: es neigen eher Jungen zu Makrosomie als Mädchen.

Kann man vorbeugende Maßnahmen ergreifen?

Man kann es nicht grundsätzlich vermeiden. Wenn man allerdings darauf achtet, dass sich die Blutzuckerwerte im Normalbereich befinden, man nicht unter Übergewicht leidet und auch während der Schwangerschaft nicht übermäßig zunimmt, sinkt das Risiko, dass das Baby makrosom ist.

Erfährt man vor der Geburt, ob das Baby besonders groß und schwer ist?

Ultraschalluntersuchungen können einen Hinweis darauf geben, ob das Baby bei der Geburt überdurchschnittlich groß sein wird. Aber eine exakte Aussage ist eher nicht möglich.

Hat die Makrosomie Folgen auf den Geburtsverlauf?

Die Auswirkungen auf die Geburt sind immer abhängig davon, wie groß das Baby tatsächlich ist. Je nach dem kann eine vaginale Geburt mit Komplikationen verbunden sein. Dein behandelnder Arzt wird die eine individuelle Empfehlung aussprechen, welche Art der Geburt für dich Sinn macht, denn auch dein Körperbau spielt eine Rolle.

Mögliche Komplikationen bei einer natürlichen Geburt
  • Durch mögliche Verletzungen kann es zu starken Nachblutungen kommen.
  • Das Baby kann während der Geburt mit seinen Schultern stecken bleiben.
  • Geburtskanal und Gebärmutter können stark verletzt werden. Auch ein Dammriss ist recht wahrscheinlich.

Wir empfehlen dir, dich in jedem Fall auf die Einschätzung und die Empfehlung deines behandelnden Arztes und deiner Hebamme zu verlassen, was die Geburt deines Babys angeht, wenn es unter einer Makrosomie leidet.

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